Kontorhaus
am Jödebrunnen

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Kontorhaus

Das Kontorhaus, in direkter Nachbarschaft zu historisch wertvollen Bauten und Industrieanlagen am Jödebrunnen gelegen, wurde 1899 als Büro einer weltweit agierenden Holzhandlung an der ehemaligen Ringgleisbahn am  Westbahnhof errichtet. Am Westbahnhof entwickelte sich zu dieser Zeit das wichtigste Industriezentrum in Braunschweig, geprägt durch die Ansiedlung zahlreicher Betriebe, die Entstehung neuer Arbeiterviertel, die Gründung zahlreicher Hinterhofwerkstätten sowie die Gestaltung des sozialen Umfeldes.

Heute bietet sich deshalb wohl kaum ein Ort mehr an, um die Themen Geschichte, Wissenschaft und Technik und ihre Bedeutung für die Stadtgeschichte Braunschweigs erlebbar zu machen – das Kontorhaus soll nicht nur ein weiterer musealer Standort in Braunschweig werden – es soll gleichzeitig Ausgangspunkt für Exkursionen, Ort für wissenschaftliche Forschung und Veranstaltungsort für Tagungen oder sogar privat für bis zu 20 Personen werden.

Für wen wurde dieses Gebäude errichtet? Wie wurde es genutzt?
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Verein

Der Verein „Kontorhaus am Jödebrunnen e.V.“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Kontorhaus von 1899 historisch zu erhalten und als Informationszentrum herzurichten, das gleichzeitig über Technik, Wissenschaft und Geschichte informiert.

Der Verein hat sich aus einer Arbeitsgruppe, die sich bereits seit mehreren Jahren für die Erhaltung des Kontorhauses eingesetzt hat, im Februar 2016 gegründet. Die Gründungsmitglieder sind engagierte Bürger, Kulturschaffende und Unternehmer aus dem westlichen Ringgebiet und Braunschweig.

Der erste gewählte Vorstand hat seine Arbeit im April aufgenommen.

 

Zielsetzung

Der Verein „Kontorhaus am Jödebrunnen e.V.“ setzt sich zum Ziel, das Kontorhaus zu erhalten und einer sinnvollen Nutzung zuzuführen. Mit seiner Arbeit möchte der Verein dazu beitragen, die besondere industriegeschichtliche Bedeutung des westlichen Ringgebiets aufzubereiten und zu vermitteln – eigenständig oder in Zusammenarbeit mit anderen. Der Verein wendet sich sowohl an allgemein Interessierte, dabei insbesondere an Kinder und Jugendliche, als auch an Fachleute. Der Arbeitskreis sieht im Kontorhaus ein großartiges Potential für die Vermittlung von Bildung für Groß und Klein. Hier wird die interessante und vielfältige Geschichte dieses Ortes und seine Bedeutung für den Stadtteil und die Stadt Braunschweig aufgearbeitet und bekannt gemacht. Ausgangspunkt bildet dabei die historische Bedeutung des Kontorhauses selbst. Deshalb ist die zukünftige Nutzung an die besondere Umgebung (Jödebrunnen, Westbahnhof, Ringgleis) angepasst. Dieser Beitrag zur historischen Bewusstseinsbildung stärkt sowohl das Selbstbewusstsein der BewohnerInnen als auch die Identifikation mit dem Stadtteil. Schließlich soll das Kontorhaus Dritten für eigene Veranstaltungen zur Verfügung gestellt werden (Vermietung).

Die zukünftige Nutzung macht das Kontorhaus öffentlich zugänglich, belebt den Stadtteil, macht ihn noch attraktiver und trägt zur Imageverbesserung bei. Das Kontorhaus ist ein Ort für den Stadtteil, für die BewohnerInnen des Stadtteils und für Stadtteilgruppen und Bewohnerinitiativen.

Historie

Die Arbeitsgruppe „Kontorhaus“ der Stadt Braunschweig setzte sich bereits seit einigen Jahren für den Erhalt und die sinnvolle Nutzung dieses wertvollen Gebäudes ein. In diesem Zusammenhang wurde auch der Zustand des Gebäudes untersucht und in einem Gutachten festgehalten.

Aus einem Treffen im Oktober 2015 des Arbeitskreises „Kontorhaus“ heraus beschlossen die TeilnehmerInnen die Gründung eines Vereins, dem heutigen „Kontorhaus am Jödebrunnen e.V.“.

Mitglieder

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Die Gründungsmitglieder des Vereins (v.l.n.r.): Harald Schweingruber, Sven-Ove Wähling, Siegfried Mickley, Tamara Ostermann, Gudrun Lischkewitz, Sabine Sewella, Wilhelm Meister, Udo Gebauhr

Vorstand:
Wolfgang Meyer
Tamara Ostermann
Harald Schweingruber